Referenzen


Nachfolgend finden Sie eine Auswahl unserer laufenden und abgeschlossenen Projekte, unterteilt nach folgenden Bereichen:

  • Wasser / Abwasser

  • Abfall / Kreislaufwirtschaft

  • Integrierter Umweltschutz

  • Management

  • Sonstiges



  • Wasser / Abwasser

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    -   Kommunales Abwasser

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    Mehrzweck-Teich-Technologien zur simultanen CO2-Absorption, Algenproduktion, Bio-Energiegewinnung und Abwasserbehandlung
    Projektpartner: ESR Christchurch
    Förderer: BMBF - Internaionales Büro; Kennzeichen: NZL 09/006


    Entwicklung und Erprobung einer lernfähigen ProzessSteuerungsSystems zur Funktions- und Kostenoptimierung bestehender Abwasseranlagen (Lernfähiges Abwasser-PSS) am Bsp. Emmerich   mehr
    Projektpartner: Technische Werke Emmerich; Institut für Automation und Industrial IT, Köln; Campus Gummersbach
    Förderer: Land NRW, MUNLV; Kennzeichen: 5247

    Bedingt durch den raschen Technologiefortschritt bei der Online-Erfassung von Mengen und Frachtgrößen im Abwasser, bei der Prozesssteuerung und Informationsverarbeitung sowie hinsichtlich der in moderne Regelungssysteme integrierbaren Simulationsmodelle für Ab-wasserkanalsysteme, Regenbecken und Kläranlagen, ergeben sich innovative Möglichkeiten für den verbesserten Betrieb nicht nur neuer, sondern vor allem auch bestehender kom-munaler Abwassersysteme. Am Beispiel der Abwasserentsorgung Emmerich soll ein neues Automatisierungskonzept durch Realisierung eines innovativen, dynamischen Prozess-steuerungssystems entwickelt und demonstriert werden. Die resultierenden Verbesserungs-potentiale aus gewässerökologischer, abwassertechnischer und ökonomischer Sicht sollen quantifiziert und die Übertragbarkeit des eingerichteten Systems analysiert werden.


    Environmental Modular Advanced Compact Systems (EMACS) for China   mehr
    Projektpartner: Aqua Europa; CYIPEST; GITPC
    Förderer: EU Commission (EU Asia Invest); Kennzeichen: CN/ASIA-INVEST/030 (129-726)


    Integrated Wastewater Purification Management (IWPM)   mehr
    Projektpartner: Wasserverband Wittlage; Biwater; CTU; Stella
    Förderer: EU Commission (EU Life); Kennzeichen: Life06 ENV/D/00478-IWPM


    Dezentrale Verwertung von Rohabwasser aus der Kanalisation zur Grünflächenentwicklung in ariden Stadtgebieten (am Beispiel VAE)  mehr
    Projektpartner: Hans Huber AG; GTZ
    Förderer: BMBF - PTKA-WTE; FKZ: 02WD0757


    Megacity Lima (Water supply and wastewater in megacities of tomorrow - concepts for metropolitan Lima (Peru) and elsewhere)  mehr
    Projektpartner: IFAK Magdeburg; TU Müchen; DIALOGIK; Siemens AG; Hans Huber AG
    Förderer: BMBF (“Research for Sustainable Development of Megacities of Tomorrow“);
    FKZ: 01LG0512


    Verbundprojekt: Exportorientierte FuE auf dem Gebiet Abwasser,
    Kernprojekt C - Simulation und Konzepte der Abwasserbehandlung,
    TP C 2 - Stufenausbaukonzepte für kommunale Kläranlagen unter verschiedenen landesspezifischen Randbedingungen
      mehr
    Projektpartner: RU Bochum; RWTH Aachen; TU Darmstadt; TU München; ...
    Förderer: BMBF - PTKA-WTE; FKZ: 02WA0569


    Verbundprojekt: Exportorientierte FuE auf dem Gebiet Abwasser,
    Kernprojekt A - Abwasserbehandlung,
    TP A 5 - Bemessungs- und Betriebsparameter für Abwasserteiche und nach-geschaltete Desinfektionsanlagen in Abhängigkeit von den länderspezifischen Einflussfaktoren
      mehr
    Projektpartner: WEDECO AG, ITT Industries; RWTH Aachen; RU Bochum; TU Darmstadt
    Förderer: BMBF - PTKA-WTE; FKZ: 02WA0543


    Verbundprojekt: Dezentrale Verwertung von Abwasser aus der Kanalisation zur Grünflächenentwicklung in ariden Stadtgebieten - Vorprojekt Algerien  mehr
    Projektpartner: Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ)
    Förderer: BMBF - PtWT+E; FKZ: 02WD0417

    In ariden und semiariden Stadtgebieten können die für Stadtklima dringend erforderlichen Grünflächen und Straßenbäume nur bei künstlicher Bewässerung existieren. Im Rahmen dieses Vorprojektes war anhand der Region Algier zu klären, unter welchen Rand- bedingungen eine kontrollierte Verwertung von nur grob behandeltem Rohabwasser zur Grünflächenbewässerung in Frage kommt. In Zusammenarbeit mit der Fa. Huber wurde ein Konzept zur dezentralen Abwasserverwertung direkt aus der Kanalisation entwickelt, das in einem Folgeprojekt (BMBF-FKZ 02WD0757) praktisch erprobt werden soll.


    Einsatz schwimmender Scheibentauchkörper zur kostengünstigen Behandlung von Trübwässern aus der Schlammbehandlung
    Projektpartner: GFA Nordhorn
    Förderer: BMBF - FZK; FKZ: 02WA0254

    Bei der Schlammbehandlung in Kläranlagen (Eindickung, Faulung, Entwässerung, Trocknung usw.) fallen hochkonzentrierte Trübwässer an, die zu Rückbelastungen (bis 30 % der Stickstofffracht) innerhalb der Kläranlage führen können und sich auf die Größe des erforderlichen Belebungsvolumens auswirken. Als neue und besonders kostengünstige Alternative soll ein einfaches Vorbehandlungsverfahren zur Reduktion der Stickstofffrachten entwickelt werden, bei dem schwimmende Scheibentauchkörper in bereits vorhandenen Pufferbecken oder stillgelegten Klärbecken eingesetzt werden. In Abhängigkeit von der Gesamtbelastung der Kläranlage wird das vorbehandelte Trübwasser wieder dem Zulauf beigemischt. Aufgrund von Vorversuchen und Analogiebetrachtungen ähnlicher Techno-logien , z. B. zur Güllebehandlung, ist mit einem für die Praxisfälle meist ausreichenden Wirkungsgrad von ca. 50% (Nges.-Elimination) und mit Behandlungskosten in Höhe von ca. 25 % bislang bekannter Verfahren zu rechnen. Damit eröffnen sich für die betroffenen Klärwerke mit Schlammbehandlung neue Anwendungsperspektiven.


    Workshop: Leistungssteigerung der dezentralen Abwasserreinigung durch Optimierung der Biologie in Abwasserteichen
    Projektpartner: externe Referenten
    Förderer: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU); Kennzeichen: O9905


    Halbtechnische Untersuchungen zur Erhöhung der Nitrifiziererleistung in Klärwerken durch Schlammklassifizierung und Prozessoptimierung
    Projektpartner: Prof. Dr. P. Bartholmes, Dr. E. K. Wolff
    Förderer: BMBF - FZK; FKZ: 02-WS9628/1

    Durch mechanische Beanspruchung von Klärschlamm wird die Flockenstruktur so verändert, dass durch Sedimentation eine Klassifizierung der Mikroorganismen erreicht werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, nitrifizierende Mikroorganismen anzureichern und in höheren Konzentrationen dem biologischen Klärprozess zurückzuführen. Ziel dieser Behandlung ist eine bessere Nitrifikationsleistung biologischer Kläranlagen bzw. die Verringerung der Nitri-fikationsvolumina.


    Einsatz von schwimmenden Tauchtropfkörpern zur Güllebehandlung in Standardsilos
    Förderer: BMFT; FKZ: 02 WA 90090

    Eingesetzt wurde ein zweistufiges Verfahren, bestehend aus einer Feststoffabtrennung mit Hilfe eines Pressschneckenseparators und einem Scheibentauchtropfkörper. Die Unter-suchungen wurden im Labor und auf einem Schweinezuchtbetrieb durchgeführt. Mit dem untersuchten Verfahren lässt sich die aufgebrachte Stickstofffracht halbieren.


    Verbesserung der dezentralen Abwasserreinigung durch Einsatz von adaptiertem Zooplankton
    Projektpartner: Gesellschaft für Abwasserklärung GmbH, Nordhorn
    Förderer: Bundesumweltstiftung (DBU), Osnabrück; Kennzeichen: O4602

    Mit Hilfe von Daphnien (Daphnia magna) wurde untersucht, ob die Abwasserqualität in Teichanlagen weiter verbessert werden kann. Neben der Verringerung der Kohlenstoff-, Stickstoff- und Phosphatgehalte wurde auch die Gefahr einer Massenvermehrung störender Fadenalgen in Teichanlagen reduziert.


    NEWTECH - Development of new techniques for waste water desinfection
    Projektpartner: Institut Francais de Recherche pour l`exploitation de la Mer (IFREMER); Lyonnaise des Eaux; University of Trondheim; Université de Rennes; Universidad del País Vasco
    Förderer: Europäische Kommission, DG XII; Kennzeichen: EV5V-CT94-0400

    In Kooperation mit internationalen Partnern (IFREMER, Lyonnaise des Eaux, University of Trondheim, Université de Rennes, Universidad del Pais Vasco) wurden die Möglichkeiten der Entkeimung von Kläranlagenabläufen an verschiedenen Kläranlagen untersucht. Die Schwer- punkte der Arbeiten des IEEM lagen dabei auf den ökonomischen Aspekten.  
    Projekt-Flyer


    Desinfektion von biologisch gereinigtem Abwasser mit UV-Licht und Ozon
    Förderer: BMFT

    Mit diesem Forschungsvorhaben wurden die Möglichkeiten und Randbedingungen der Des-infizierung von Kläranlagenabläufen untersucht. Zum Einsatz kamen die UV-Bestrahlung und die Oxidation mit Ozon bzw. eine Kombination beider Verfahren. Bei verschiedenen UV- und Ozonmengen wurden Wiederverkeimungsraten sowie die Bildung mutagener Verbindungen untersucht.


    Möglichkeiten einer naturnahen Regenwasserbewirtschaftung in Siedlungsgebieten - untersucht und demonstriert am Beispiel der Städte Dortmund und Zwickau (OPTIWAK)
    Projektpartner: Prof. Sieker, Universität Hannover
    Förderer: BMFT; FKZ: 07SI009/1


    Abwasserentkeimung mit Hilfe des "Schockeffektes"
    Förderer: BMFT; FKZ: 02WA92607

    Ziel des Vorhabens war es, ein möglichst naturnahes und preisgünstiges Verfahren zu entwickeln, durch das Keimbelastungen in Abwässern küstennaher Kläranlagen in einem Maße reduziert werden, damit sie keine Gefährdung für Badende mehr darstellen. Dazu wurden die Keime einem schnellen Wechsel ihres Lebensmilieus ausgesetzt. Der Wechsel von Milieubedingungen mit geringem osmotischen Druck (Abwasser) zu Bedingungen mit hohem osmotischen Druck (Meerwasser) zeigte jedoch nur geringe Auswirkungen auf die Keimbelastung. Erst in Kombination mit einer Ultraschallbehandlung wurde eine Keimzahl- reduzierung erreicht.


    Ermittlung maßgebender Kennzahlen zur Berechnung von Geruchsemissionen aus Kläranlagen aufgrund direkter Vergleichsmessungen
    Förderer: BMFT; FKZ: 02 - WA 8604/8.

    Dieses Forschungsvorhaben diente dazu, neue Möglichkeiten zur Bewertung von Emis- sionen aus Abwasserbehandlungsanlagen zu erarbeiten. Hintergrund waren die immer häufiger vorgetragenen Beschwerden von Anliegern biologischer Kläranlagen über über- mäßige Geruchsbelästigungen.



    -   Industrieabwasser

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    AKIZ - Integriertes Abwasserkonzept für Industriezonen am Beispiel der Industriezone Tra Noc, Vietnam
    TP W1: Koordination und Entwicklung eines übergreifenden Management-Konzepts
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    Projektpartner: HST Hydro-Systemtechnik GmbH, Universität Stuttgart, Passavant-Roediger GmbH, LU Hannover, EnviroChemie GmbH, TU Darmstadt, LAR Process Analysers AG, TU Braunschweig, ...
    Förderer: BMBF - PTKA-WTE; FKZ: 02WA1060


    AKIZ - Integriertes Abwasserkonzept für Industriezonen am Beispiel der Industriezone Tra Noc, Vietnam
    TP W5: Monitoring - wissenschaftliche Projektbegleitung
       mehr
    Projektpartner: LAR Process Analysers AG
    Förderer: BMBF - PTKA-WTE; FKZ: 02WA1068


    Energieeinsparung in Belebungsbecken industrieller Kläranlagen durch vor Ort erzeugten Reinsauerstoff    mehr
    Projektpartner: HST Hydro-Systemtechnik, Air Products
    Förderer: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU); Kennzeichen: 26353


    Vorstudie zur Abwasserbehandlung für Industriezonen in Vietnam   mehr
    Projektpartner: VIIC Vietnam
    Förderer: BMBF - Internationales Büro; FKZ: VNM 07/004


    Entwicklung einer Verfahrenskombination zur Behandlung eines hoch belasteten Grundwassers unter Anwendung einer flammenlosen Oxidationsstufe zur Elimination leichtflüchtiger Verbindungen
    Förderer: Umweltbehörde Hamburg - Altlastensanierung, 1998

    In einer Region des Hafengebietes der Stadt Hamburg ist das Grundwasser extrem mit Teeröl, PAK, BTEX, Phenol und AOX belastet. In Teilbereichen wurden CSB-Konzentration von über 6.000 mg/l gemessen. Für dieses extrem hoch belastete Grundwasser mit seinen unterschiedlichen Schadstoffverbindungen wurde im labor- und halbtechnischen Maßstab eine Behandlungskonzeption entwickelt. Dabei wurde ein neues oxidatives Verfahren zur Eliminierung der leichtflüchtigen Verbindungen (BTEX) überprüft und bewertet.


    Entwicklung eines Verfahrens zur oxidativen Abwasserbehandlung hoch konzentrierter Abwässer
    Förderer: Ecopurification Systems, Niederlande

    Oxidative Abwasserbehandlungsverfahren mit Ozon haben den Nachteil, dass sie nur bis zu einem CSB von ca. 3.000 mg/l wirtschaftlich anwendbar sind. In einem speziellen Reaktor, der mit einem elektrischen Spannungsfeld beaufschlagt wird, soll der Ozonverbrauch so weit vermindert werden, dass das Verfahren auch bis zu einem CSB von 20.000 mg/l anwendbar wird.


    Investitionen zur Verminderung von Umweltbelastungen im Bereich der Wasserreinhaltung - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld
    Förderer: Umweltbundesamt; FKZ: II 1.1 - 20441 - 15/11

    Unter Federführung des Gemeinschaftsklärwerks Bitterfeld - Wolfen GmbH wurde ein erstes Abwasserkataster für den Industriestandort Bitterfeld - Wolfen unter Berücksichtigung des Anhang 22 (Mischabwasser) der Rahmen-Abwasserverwaltungsvorschrift erarbeitet. (Das Gesamtprojekt ist unter den Referenzen Umweltmanagement näher beschrieben. Das Abwasserkataster war ein Teil der Gesamtaufgabe.)


    Ermittlung des Standes der Abwassertechnik in verschiedenen Branchen
    Förderer: Umweltbundesamt; FKZ: 102 06 226

    Aufgabe dieses Forschungsvorhabens war die Beschreibung des Ist-Zustandes der gegen-wärtigen Abwassertechnik in den verschiedenen Industriebranchen sowie die Abschätzung und Darstellung des zukünftigen Technologieniveaus. Hieraus wurden Forschungsthemen für die Weiterentwicklung des Standes der Technik abgeleitet sowie Vorschläge zur Novel-lierung verschiedener Anhänge zur Rahmen-Abwasserverwaltungsvorschrift vorgeschlagen. Der Bericht wurde als zweibändiges Werk mit über 700 Seiten herausgegeben.


    Vergleichsuntersuchungen zur Weiterentwicklung von zweistufigen biologischen Gemeinschaftsklärwerken mit schwer abbaubaren Industrieabwässern
    Förderer: BMFT; FKZ: 02-WA 8934

    Das Forschungsprojekt diente dazu, verschiedene Verfahrensvarianten im halbtechnischen Maßstab auf der Kläranlage Nordhorn bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit zur Behandlung von kommunalem Abwasser (50%) gemischt mit Textilindustrieabwasser (50%) zu untersuchen und betriebswirtschaftlich zu bewerten. Gleichzeitig wurden die Auslegungsparameter für eine großtechnische Anlage erarbeitet.


    Leistungs- und Kostenvergleich von Deponiesickerwasserreinigungsanlagen nach derzeitigem Stand der Technik
    Förderer: Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT); FKZ 02-WA 8721/0

    Der Statusbericht wurde als Buch vom Bundesminister für Forschung und Technologie veröffentlicht und diente als Grundlage zur Verabschiedung des Anhangs 51 (Deponie-sickerwasser). Es wurden alle bekannten Sickerwasserbehandlungsverfahren dargestellt und technologisch sowie ökonomisch bewertet.



    -   Wasserversorgung

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    Wissenschaftliche Erprobung und Anpassung von Wasserverlust-Minimierungs-methoden an die spezifischen Bedingungen iranischer Städte am Beispiel eines Pilotgebietes in Esfahan, Iran (Water Loss Reduction Programme)   mehr
    Projektpartner: MVV AG; Wasser- und Abwasserbetriebe Esfahan
    Förderer: BMBF - PtWT+E; FKZ: 02WT0354

    Ziel des iranisch-deutschen Kooperationsprojekts war die Übertragung der vornehmlich aus westlichen Industrieländern stammenden Verfahren zur Leckagedetektion und Reduzierung von Netzverlusten auf ihre Tauglichkeit für aride Entwicklungs- und Transformationsländer (ETL). Zusammen mit der MVV Energie AG, Mannheim, und der staatlichen iranischen Esfahan Water & Sewage Company wurde die praktische Umsetzung der Verfahren anhand von Messprogrammen in Pilotgebieten der Stadt Esfahan verifiziert. Es wurden zudem organisatorische Maßnahmen sowie Trainingsprogramme für eine langfristige Qualitäts- sicherung beispielhaft aufgezeigt.


    Wirtschaftliche Möglichkeiten einer nachhaltigen Modernisierung der Wasserwirtschaft mit Hilfe der Fernablesung
    Projektpartner: Wasser- und Energieverorgung Kreis St. Wendel (WVW); Fraunhofer ISI
    Förderer: BMBF - PtWT+E; FKZ: 02WI0033

    Im Rahmen des Gesamtprojekts übernahm das IEEM den wasserfachlichen Teil mit Schwerpunkt auf der Technik einer permanenten Rohrnetzüberwachung zur Leckage- und Rohrbrucherkennung mittels fernablesbarer Groß-Wasserzähler. Anhand einer Versuchs- anlage in St. Wendel wurde ein System demonstriert, das durch Leckagefrüherkennung zu geringerem Schadensumfang und zu Betriebskostenersparnissen führt. Darauf aufbauend wurden die Optimierung der Reinvestitionsplanung für Wasserversorgungsnetze sowie Potentiale für die Verbesserung der Dimensionierung von Versorgungsanlagen anhand der Versuchsdaten untersucht. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISI wurde eine Kosten-Nutzen-Analyse für den Einsatz von fernablesbaren Groß-Wasserzählern im Versorgungs- netz erstellt, die den wirtschaftlichen Einsatz der Fernablesung für großräumige Netze nachweist.



    -   Wassersektor, übergreifend

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    IWRM Vietnam - ökonomische Aspekte
    Auftraggeber: Ruhr-Universtiät Bochum
    Förderer: BMBF


    IWRM Pilotprojekt "Mittlerer Olifants" Südafrika mit Technologietransfer durch ein Franchise-Konzept   mehr
    Projektpartner: Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), Universität Bonn; WRC Pretoria; University of Limpopo
    Förderer: BMBF - PTJ; FKZ: 0330734A


    Integriertes Wasserressourcen-Management für das Flusseinzugsgebiet des Olifants in Südafrika; eine Modellregion für integriertes Wasserressourcen-Management und Technologietransfer - Vorprojekt
    Projektpartner: Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), Universität Bonn; WRC Pretoria; University of Limpopo
    Förderer: BMBF - Internationales Büro; Kennzeichen: 39.6F1A6A


    Studie über membrantechnische Anlagen in der Wasseraufbereitung
    Auftraggeber: WILO AG; Kennzeichen: DE182676993


    Verbundprojekt: Exportorientierte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Wasserver- und -entsorgung,
    Teil 2 - Abwasserbehandlung und Wasserwiederverwendung,
    Rahmenprojekt 1: Untersuchung zu den Anforderungen an die Abwassertechnik in anderen Ländern

    Projektpartner: RU Bochum; TU Darmstadt; Universität Stuttgart
    Förderer: BMBF - PtWT+E; FKZ: 02WA0452


    Untersuchung von alternativen Sanitärkonzepten im außereuropäischen Ausland
    Projektpartner: TU München
    Förderer: BMBF - FZK; FKZ: 02WA0074

    Das Anwendungspotential von alternativen Sanitärkonzepten nimmt zu, insbesondere in den finanzschwachen sowie wasserarmen dünn besiedelten Regionen der Welt, in denen sich die herkömmliche Schwemmkanalisation nicht realisieren lässt. Der Bedarf für alternative Wassersysteme und Sanitärkonzepte wächst progressiv mit der Bevölkerungszunahme (incl. Zuwanderung in städtische Ballungsgebiete, sog. Urbanisation) und der dadurch bedingten Belastung der natürlichen Wasserressourcen (Desertifikation und Kontamination).


    Fachliche Erarbeitung eines Dokumentationsheftes "Water Management in Germany - Achievements and Experients" zur Unterstützung der technischen Zusammenarbeit und zur Darstellung der deutschen Wasserwirtschaft im Ausland
    Projektpartner: Gelsenwasser AG; Fraunhofer Institut ISI; RP Freiburg; BWB Holding AG; Landeswasserverbandstag Brandenburg; Lahmeyer International; Ruhrwasser International AG; IKSE; Universität Hannover; GfA Nordhorn mbH; DEG; ITUT e.V.
    Förderer: Umweltbundesamt (UBA); FKZ: 200 21 221


    Odra Basin-BalticSea Interactions (OBBSI)
    Projektpartner: Institut für Ostseeforschung, Universität Rostock; Ostseeinstitut für See- und Umweltrecht, Universität Rostock; Institut für Hydrologie (ZAL)
    Förderer: VW-Stiftung; Kennzeichen: II/72 545


    Bestandsaufnahme und Bewertung vorhandener Projekte und bekannter alternativer Strategien einer nachhaltigen Wasserpolitik, Teil: Abwasser
    Projektpartner: IHE Aachen (Teil: Wasser)
    Förderer: BMBF - GSF; Kennzeichen: 07SI021 7


    Überarbeitung des BMFT-Förderkonzeptes Wasser im Hinblick auf die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in den neuen Bundesländern
    Förderer: BMFT; FKZ: 02WA93734



    Abfall / Kreislaufwirtschaft

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    Halbtechnische Untersuchungen zur thermischen Klärschlammdesintegration zur Steigerung der Faulgasausbeute sowie der Klärschlammmengenreduzierung
    Projektpartner: Stadt Bad Oeynhausen
    Auftraggeber: BMBF-FZK; Kennzeichen: 02WS9960

    Weil der organische Trockensubstanzgehalt von Klärschlamm in Faulräumen nur zu ca. 50 % abgebaut wird, soll im halbtechnischen Maßstab der Einfluss einer thermischen Behandlung von Faulschlamm untersucht werden, um einen weitergehenden Abbau im Faulraum zu ermöglichen. Ziel ist es die Gasproduktion zu steigern und den Trockensubstanzgehalt ins- gesamt zu vermindern. Gleichzeitig wird eine Verbesserung des Entwässerungsverhaltens angestrebt.


    Vorstudie zum Einsatz der Shredder-Leichtfraktion zur energetischen Verwertung im Hochofen
    Projektpartner: VDA, VKE
    Förderer: MWF des Landes NRW, Kennzeichen: IV A4-9168.4.0


    Entwicklung eines Verfahrenskonzeptes für die zentrale Behandlung von Deponiesickerwasserkonzentraten
    Auftraggeber: Thüringer Sonderabfallgesellschaft mbH

    Für das Land Thüringen wurde eine Konzeption zur flächendeckenden Entsorgung von Deponiesickerwasserkonzentraten erarbeitet. Neben der technischen Lösung waren vor allem ökonomische, logistische, rechtliche und organisatorische Fragenstellungen zu beachten. Die Erarbeitung des Konzeptes erfolgte unter Beteiligung aller Landkreise des Freistaates Thüringen.


    Entwicklung einer flexibel, marktpreisabhängig steuerbaren Aufbereitungsanlage für Shredderrückstände zur stofflichen und energetischen Sekundärprodukteverwertung
    Förderer: Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes NRW; Kennzeichen: 314-9407a20

    Mit Blick auf die Selbstverpflichtung der Industrie, die zukünftig eine 95%ige Verwertung von Altkarossen verlangt, hat eine Forschergruppe an der Universität Witten/Herdecke ein ökologisch und ökonomisch praktikables Aufbereitungs- und Verwertungsverfahren für die Shredder-Leichtfraktion entwickelt. Grundlage der Arbeiten waren am Markt verfügbare Maschinen und Verfahren, die unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten zu einer optimierten Verfahrenskette zusammengestellt wurden. Im nächsten Schritt soll an einer Demonstrationsanlage ein mehrjähriger Betriebsversuch mit ausreichend großen Mengen durchgeführt werden, der das Gesamtsystem "vom Shredder zum Verwerter" auch betriebswirtschaftlich absichern soll.


    Entwicklung eines Verfahrens zur Co-Vergärung von Bioabfall, Restoffen aus Schlachtungen, Klärschlamm und Gülle
    Auftraggeber: Entsorgungs-Gesellschaft Westmünsterland des Kreises Borken

    In diesem Vorhaben werden die technischen und wirtschaftlichen Grundlagen für die gemeinsame anaerobe Stabilisierung verschiedener organischer Abfälle unterschiedlicher Herkunft erarbeitet. Hierbei soll die Behandlungsanlage in vorhandene Systeme, wie z. B. einem BHKW zur Deponiegasverstromung, einer Kompostierungsanlage sowie einer MBA, technisch und organisatorisch eingepaßt werden.



    Integrierter Umweltschutz

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    Ermittlung und Verminderung diffuser flüssiger und gasförmiger Emissionen in der chemischen und petrochemischen Industrie
    Projektpartner: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    Förderer: Umweltbundesamt (UBA); FZK: 200 44 322

    Leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC) gelangen in größeren Mengen aus sogenannten diffusen Quellen in die Umwelt. Ziele des Forschungsvorhaben sind:
    1. Darstellung von Methoden zur Abschätzung der Gesamtemssionen auch chemischen
        und petrochemischen Anlagen.
    2. Erarbeitung einer Datenbasis zur Einschätzung der Ausgangslage diffuser Emissionen.
    3. Entwicklung von Maßnahmen zur Emissionsminderung und
        -vorbeugung, z.B. Festlegung geeigneter Inspektions-, Wartungsintervalle und -routinen.
    4. Darlegung von Empfehlungen für beispielhaft kontruktive, technische Maßnahmen zur
        Optimierung von Anlagenelementen mit überdurchschnittlicher Emissionsrate.


    Integrierter Umweltschutz bei bestimmten industriellen Tätigkeiten (IVU-Richtlinie): Herstellung anorganischer Grundchemikalien
    Projektpartner: diverse Chemieunternehmen, u.a. Bayer AG
    Förderer: Umweltbundesamt; FKZ: 229 94 303

    Die Herstellung anorganischer fester Grundchemikalien ist aufgrund der verschiedenen Begleitstoffe der Ausgangsmaterialien sowie der erforderlichen Aufbereitungs- und Trenntechniken in der Regel mit Abluft-, Abwasser- bzw. Abfallmengen verbunden. Oftmals finden die Prozesse unter extremen Temperaturbedingungen statt, so dass auch der Energieverbrauch einen immer höheren Stellenwert einnimmt. In diesem Forschungsvorhaben werden die Herstellungsverfahren für die Produkte Kalziumammoniumnitrat, NKP, Superphosphat, Harnstoff, Ammoniumphosphate, Titandioxid, Ruß, Natriumsilikat, Soda und Natriumperborat bezüglich Emissionen und Energieverbrauch untersucht.


    Untersuchungen zum Einsatz abwasserloser Produktionsprozesse in der chemisch-pharmazeutischen Industrie
    Projektpartner: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Technische Universität Graz
    Förderer: Umweltbundesamt; FKZ: 299 26 306

    Auf der Grundlage einer Darstellung und Bewertung der Produktionsprozesse in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, bei denen eine teilweise oder vollständige Umstellung auf eine abwasserfreie Betriebsweise erfolgt ist, werden die Bedingungen und Chancen für eine Verringerung des Wassereinsatzes in diesem Bereich dargestellt und diskutiert. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, am Beispiel realer Prozesse in der chemisch-pharmazeutischen Industrie die Techniken zur Realisierung abwasserloser oder abwasserarmer Prozesse zu beschreiben, die Voraussetzungen und Grenzen der Verfahren herauszuarbeiten und zu diskutieren und einen Kriterienkatalog und eine Methodik zur Umstellung auf wassereffiziente Produktionsverfahren, Kreislaufschließungen bis hin zu abwasserfreien Alternativprozessen zu erarbeiten.


    Untersuchungen von Möglichkeiten medienübergreifender Emissionsminderungen am Beispiel von Betrieben der Pharma- und Spezialitätenchemie
    Projektpartner: Bayer Ag, RP Darmstadt u. a. Coautoren
    Förderer: Umweltbundesamt; Kennzeichen: VB 4-0291.11.9

    In jüngster Zeit setzt sich beim Gesetzgeber eine ganzheitliche Betrachtungsweise der Emissionspfade mit ihren Interdependenzen durch. Dies gilt für das Wasserhaushaltsgesetz (produktionsstättenübergreifende Betrachtungsweise), das Bundesimmissionsschutzgesetz (anlagenorientierte Betrachtungsweise), das Kreislaufwirtschaftsgesetz/Abfallgesetz sowie für die IVU-Richtlinie.
    Das Wechselspiel zwischen den verschiedenen rechtlichen Anforderungen im Bereich der einzelnen Emissionspfade soll aus technischer Sicht näher beleuchtet werden. Die Verminderung von Schadstoffen durch technische Maßnahmen in einem Emissionspfad kann je nach eingesetztem Verfahren unmittelbare Folgen für einen anderen Emissionspfad haben.


    Umweltgerechte Produktentwicklung und Produktionsverfahren für KMU am Beispiel der Elektroindustrie
    Projektpartner: 6 KMU, u.a. Cloer, Martel
    Förderer: BMBF-DLR; Kennzeichen: 01-RB9602/5



    Management

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    Facilitating Environmental Management and Investment by Polluting Industry (FEMIPI) in Thailand   mehr
    Projektpartner: Aqua Europa, FTI, GTCC
    Förderer: EU Commission (EU Asia Invest); Kennzeichen: TH/Asia Invest06 (133-524)


    Stimulating Environmental Investment by SMEs in Vietnam (SEISME)   mehr
    Projektpartner: Aqua Europa, VINASME, SIWRR
    Förderer: EU Commission (EU Asia Invest); Kennzeichen: VN/Asia Invest/06(129100)


    Franchise Concepts for W&S with Local Service Providers, South Afrika   mehr
    Projektpartner: Biwater Johannesburg
    Förderer: Weltbank; Kennzeichen: 1539


    Verbundprojekt: Exportorientierte FuE auf dem Gebiet Abwasser,
    TP C0 Vertiefende Untersuchungen und exemplarische Anwendung von ökonomischen Methoden und Kalkulationsgrundlagen der Abwasserklärung sowie Koordinierung des Kernprojektes C "Simulation und Konzepte der Abwasserbehandlung"
      mehr
    Projektpartner: RWTH Aachen, RU Bochum, TU Darmstadt, FHOOW Emden, Uni Hannover IFAK Magdeburg, TU München
    Förderer: BMBF (Verbundprojekt "Exportorientierte FuE auf dem Gebiet Abwasser"); Kennzeichen: 02WA0736


    Verbundprojekt: Exportorientierte FuE auf dem Gebiet Abwasser,
    Kernprojekt C Simulation und Konzepte der Abwasserbehandlung,
    TP C 3.1 Toolkit - Verfahrensevaluation
      mehr
    Projektpartner: RU Bochum, Uni Hannover, IFAK Magdeburg, TU München
    Förderer: BMBF (Verbundprojekt "Exportorientierte FuE auf dem Gebiet Abwasser"); Kennzeichen: 02WA0575


    Policy Reinforcement and Networking for Private Sector Participation (PSP) Facilitation in Water Supply and Wastewater Infrastructure Development in South East Asia   mehr
    Projektpartner: MWA, ISEP, GTCC, SIWRR; FEAD; CTUP
    Förderer: EU Commission (EU Asia Pro Eco); Kennzeichen: TH/Asia Eco/04 (101301)


    Stimulating "Prefabricated Environmental Package Systems" buisness models and investment in Asia - EU Asia Link PEPS  mehr
    Projektpartner: TEI, CYEIDC, SIWRR, FEAD
    Förderer: EU Commission (EU Asia Pro Eco); Kennzeichen: TH/Asia Eco/02 (91103)



    Sonstiges

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    Promotionskolleg Wassertechnik und Management im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit in Bildung und Forschung mit Vietnam
    Projektpartner: NEU National Economics University Hanoi, HUS Hanoi University of Science, HUCE Hanoi University of Civil Engineering, TU DresdenC
    Förderer: BMBF - Internationales Büro; Kennzeichen: VNM 09/003


    Entwicklung von Durchführungs- und Qualitätskriterien für die Beratung und Diagnostik in der klinischen Umweltmedizin
    Förderer: MAGS NRW; Kennzeichen: V B 4-0291.11.9


    Einführung von "Made to Measure" in der DressMaster GmbH & Co. KG
    Projektpartner: Klaus Steilmann Institut (KSI), MTI Privatinstitut
    Förderer: DressMaster


    Entwicklung einer handhabbaren Methodik für Technologiefolgenabschätzungen unter besonderer Berücksichtigung ökologischer Aspekte für das Land Brandenburg
    Projektpartner: Klaus Steilamann Institut (KSI), MTI Privatinstitut
    Förderer: MUNR Land Brandenburg; Kennzeichen: 7495011/3